Mobbing

Konflikte und Reibereien können auch am Ausbildungsplatz mal vorkommen. Dabei ist nicht jeder Konflikt gleich als Mobbing einzustufen. Bei Mobbing muss es sich um eine zielgerichtete, systematisch und längerfristige Diskriminierung bzw. Schikane handeln. Die Folgen äußern sich dabei sehr unterschiedlich und können von Unruhe über Schlafstörungen bis hin zu körperlichen Symptomen, wie Magen-/Darmproblemen, reichen.

Aus der Wissenschaft

Mobbing bzw. „Bossing“ (ausgehend von Ausbildungspersonal und Vorgesetzten, wird zwar nicht überwiegend als Grund für einen Ausbildungsabbruch genannt, ist aber auch nicht als marginal zu bewerten. Erfahrungen mit Mobbing im Betrieb führen allerdings häufig zu einem Abbruch, im schulischen Bereich ist dieser Auslöser geringer.

Quellen zum Weiterlesen:
Piening, Dorothea; Hauschildt, Ursel ; Rauner, Felix (2010): Lösung von Ausbildungsverträgen aus Sicht von Auszubildenden und Betrieben. Bremen
Schuster, Meika (2016): Ursachen und Folgen von Ausbildungsabbrüchen, EIKV-Schriftenreihe zum Wissens- und Wertemanagement, No. 11, European Institute for Knowledge & Value Management (EIKV), Rameldange

Erkennen und Handeln

Der Umgang mit Mobbing hängt von der konkreten Situation und der Person ab. Wichtig ist aber in allen Fällen, darauf zu reagieren, Unterstützung zu suchen und auch zuzulassen.

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