Kombimodell Deutsch+Ausbildung – Ausbildung für Migranten und Geflüchtete

Lesezeit: 3 Minuten

Um den Jugendliche mit Flucht- und Migrationshintergrund bei ihrer Ausbildung zu unterstützen, sind vor allem Zeit für den Jugendlichen und sprachliche Unterstützung wichtige Faktoren. Dafür bietet die IHK Niederbayern gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern und der Berufsschule 1 Passau das Kombimodell Deutsch+Ausbildung für Berufe aus der Gastronomie (Koch, Hotelfach, Restaurantfach) an. Es handelt sich um eine Teilzeitausbildung, die ein Vorbereitungsjahr beinhaltet, das sich aus drei Tagen Berufsschule und zwei Praxistagen im Ausbildungsbetrieb zusammensetzt. In der Berufsschule werden Deutsch sowie Fachunterricht und Fächer wie Mathematik, Wirtschaft und Sozialkunde vermittelt.

„Was macht das Kombimodell besonders?
Erfolgsfaktoren sind der kontinuierliche Spracherwerb, die Betreuung und Begleitung sowie die gewonnene Zeit durch das Vorbereitungsjahr. Besonders ist, dass Förder- und Sprachunterricht durch die Berufsschule durchgeführt werden – kompetente Unterstützung und einheitliche Förderung von Anfang an. Der Azubi erspart sich nicht nur den Besuch von Nachhilfeunterricht in seiner Freizeit. Er hat auch immer einen festen Ansprechpartner, denn die Berufsschule ist Begleiter während der Ausbildung und kann im Rahmen von zusätzlichen Unterrichtsstunden die Schüler unterstützen.“

Zielgruppen

  • Betriebe: Ausbildungsberechtigung für einen der gastronomischen Ausbildungsberufe verfügen und aus dem Einzugsgebiet der Berufsschule 1 Passau oder der Berufsschule 1 Landshut
  • Geflüchtete und Migranten: Aufenthaltserlaubnis, Sprachniveau ab A2, sowie Vorkenntnisse in Mathematik und das Interesse für einen Ausbildungsberuf im gastronomischen Bereich

Weiterführende Informationen

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